J  Apg09 Saul zu Paul u. Petrus unterwegs
E  Apg10 Kornelius und Petrus in Cäsaräa
S  Apg11 Barnabas + Paulus in Antiochien
U  Apg12 Jakobus/Petrus/Barnabas/Paulus
S  Apg13 Die erste Predigtreise des Paulus
S  Apg14 Ikonien/Lystra/wieder Antiochien
I  Apg15 Jerusalem + zurück in Antiochien
E  Apg16 Zweite Predigtreise des Paulus
G  Apg17 In Thessaloniki, Beröa und Athen
T  Apg18 Korinth/kurz Ephesus/Antiochien
J  Apg19 Die dritte Predigtreise des Paulus
E  Apg20 Troas und Milet in Griechenland
S  Apg21 Von Milet/Cäsarea bis Jerusalem
U  Apg22 Verhaftung/Verteidigung/Verhör
S  Apg23 Mordpläne/Schutzhaft in Cäsarea
S  Apg24 Verhör vor dem Gouverneur Felix
I  Apg25 Gouverneur Festus/König Agrippa
E  Apg26 Verhandlung vor Festus + Agrippa
G  Apg27 Überführung nach Rom + Seenot
T  Apg28 Rettung Insel Malta/Ankunft Rom
 




                   DAS KIRCHENJAHR - LITURGISCHER KALENDER

Das Design der hier vorgelegten Webseite folgt den Farben des liturgischen Kalenders.

Mit diesen Farben sind die Kirchen zu den entsprechenden Festzeiten geschmückt.

Grün ist dabei die Farbe der aufgehenden Saat der nachpfingstlichen Trinitatiszeit.

Sie wurde aber schon gewählt für die Farbe der Webseite mit den Lesungen der Reihe 1: Evangelium im Liturgischen Kalender. Die dazugehörige Webseite ist: http://jesusbibel.de/

Die hier vorliegenden Texte für Lesungen der Reihe 2: Epistel wählen als Alternative zur grünen Farbe die vom Farbspektrum her verwandte Farbe blau.

So werden die für das Jahr 1 und Jahr 2 der Trinitatiszeit jeweils unterschiedlichen Lesereihen von Reihe 1 und 2 auch optisch klar voneinander unterschieden.


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1.kurze Sätze bis hin zu 5 Worte
2.konsequenter Verzicht auf Nebensätze
3.so weit wie möglich verstehbare Begriffe
4.wenn stilistisch machbar Beibehaltung der
Reihenfolge des ursprachlichen Satzbaus
5.Übersetzung als verstehbare Erzählung
ohne Übertragung und erklärende Zusätze



                               J  Apg09 Saul zu Paul u. Petrus unterwegs

Saulus war ein aufbrausender Mensch voller Hass und Mordlust gegen die Schüler des Herrn. Darum ging er zum obersten Priester und bat um Briefe an die Synagogen in Damaskus. Er wollte dort gezielt nach jesusorientierten Männern und Frauen suchen. Die wollte er dann gefesselt nach Jerusalem verschleppen.

Auf der Reise dorthin war er inzwischen ganz in der Nähe von Damaskus angekommen. Da geschah es. Plötzlich blitzte um ihn herum ein Licht aus dem Himmel auf. In dem Moment fiel er zu Boden. Dabei hörte er eine Stimme zu ihm sprechen: Saul, Saul, warum willst du mich ausrotten? Darauf antwortete dieser: Wer bist du denn, der Herr? Der klärte ihn nun auf: Ich bin Jesus. Den willst du ausrotten! Du kannst jetzt aber aufstehen und in die Stadt gehen. Dort wird man dir alle deine weiteren Schritte zeigen.

Mit ihm unterwegs waren Männer. Die standen regelrecht unter Schock. Sie hörten nämlich die Stimme und konnten doch keinen sehen. Danach stand Paulus vom Boden auf. Seine Augen waren geöffnet und trotzdem konnte er nichts erkennen. Deshalb musste man ihn an der Hand nach Damaskus hinein führen. Die nächsten drei Tage blieb er blind. Außerdem aß und trank er nichts.

In Damaskus gab es einen Schüler mit Namen Ananias. Zu ihm redete der Herr in einem inneren Eindruck: Ananias! Der antwortete: Ja, ich bin da, Herr! Jetzt kam vom Herrn zu ihm dies: Steh auf und gehe in die Straße mit Namen die Gerade. Frage im Haus von Judas nach Saulus aus Tarsus. Das wird das Zeichen sein: Er betet dort. In einem inneren Eindruck hat er dabei einen Mann mit Namen Ananias hereinkommen sehen. Der hätte ihm die Hände aufgelegt. So würde er wieder sehend.

Dazu meinte Ananias: Herr, dieser Mann hat einen üblen Ruf. Er hat schlimme Dinge gegen deine Heiligen in Jerusalem unternommen. Sogar bis hierher hat er Machtbefugnisse. Er will alle deine Anhänger verhaften. Der Herr jedoch sagte dazu: Geh dorthin! Dieser ist ein von mir ausgesuchtes Werkzeug. Er soll meinen Namen öffentlich bekennen vor den Nationen, den Regierungschefs und dem Volk Israel. Außerdem werde ich ihm das Ausmaß zeigen seiner Schmerzen aufgrund meines Namens.

Also ging Ananias dorthin und betrat das Haus. Dann legte er ihm die Hände auf mit den Worten: Saul, mein Bruder, der Herr hat mich geschickt. Jesus ist dir auf dem Weg hierher erschienen. Er will dich nun wieder sehend machen und mit heiligem Geist füllen. Da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Er konnte wieder sehen und stand auf. Dann wurde er getauft. Anschließend nahm er Nahrung zu sich als Stärkung.

Der Glaube des Saulus gewann in der Folge immer mehr an Kraft. Dadurch brachte er die in Damaskus wohnenden Juden arg in Bedrängnis. Er konnte nämlich den Nachweis erbringen über die besondere Erwählung von Jesus. Das ging eine ganze Reihe von Tagen so. Schlussendlich beschlossen die Juden gemeinsam seine Ermordung. Ihre Pläne kamen jedoch dem Saulus zu Ohren. Deswegen bewachten sie nun Tag und Nacht ununterbrochen die Tore. Sie wollten Paulus unbedingt umbringen. Daraufhin nahmen ihn die Schüler und verschafften ihm in der Nacht die Freiheit. Dazu ließen sie einen Korb mit ihm durch ein Fenster der Mauer herunter.

Gleich nach seiner Ankunft in Jerusalem suchte er den Anschluss an die Schüler. Doch alle hatten Angst vor ihm. Sie glaubten ihm nicht den Schüler Jesu. Nur Barnabas kümmerte sich um ihn. Er stellte ihn sogar den Aposteln vor. Dabei erzählte er ihnen: Dieser hat auf der Reise den Herrn gesehen. Der hat zu ihm gesprochen. Und in Damaskus habe er mutig den Namen Jesus bekannt. Danach war er regelmäßig bei den Aposteln in Jerusalem zu Gast. Außerdem predigte er dort offen den Namen Jesus.

Darüber hinaus sprach er zu den griechisch sprechenden Juden und diskutierte mit ihnen. Da planten diese seine Ermordung. Das kam den Brüdern zu Ohren. Kurzerhand begleiteten sie ihn nach Cäsarea hinunter. Von dort schickten sie ihn weiter nach Tarsus. Danach wurde die Gemeinde in ganz Judäa, Galiläa und Samarien in Frieden gelassen. Es folgte eine Zeit des Gemeindeaufbaus in großer Ehrfurcht gegenüber dem Herrn. Durch das Zureden des heiligen Geistes wurde ihre Zahl größer und größer.

Zu der Zeit besuchte Petrus die Gläubigen in der Umgebung. Bei dieser Gelegenheit zog er auch herab zu den Bewohnern von Lydda. Dort traf er einen Mann an mit Namen Äneas. Der lag seit acht Jahren krank auf seinem Lager. Er war nämlich gelähmt. Petrus sagte nun zu ihm: Äneas, Jesus Christus macht dich jetzt gesund! Steh auf und pack dein Bett zusammen! Sofort stand er auf. Alle Bewohner von Lydda und Saron erfuhren davon. Dadurch kam es zu einer Kehrtwende ihres Glaubens zum Herrn hin.

Es gab da in Joppe eine Schülerin mit Namen Tabitha. Übersetzt heißt das Gazelle. Sie tat viel Gutes. Die Armen unterstützte sie mit Geld. Nun war aber im Laufe der Zeit dieses eingetreten: Sie war kränklich geworden und zum Schluss gestorben. Man hatte danach die Leiche gewaschen und im Dachzimmer aufgebahrt. Lydda war aber ganz in der Nähe von Joppe. Dadurch hatten die Schüler von der Anwesenheit des Petrus dort gehört. Jetzt schickten sie zwei Männer zu ihm mit der Bitte: Komm ohne Verzögerung gleich zu uns! Also stand Petrus auf und schloss sich ihnen an.

Sofort nach seiner Ankunft brachte man ihn in das Dachzimmer. Jetzt kamen auch die ganzen Witwen herzu. Sie schrien laut vor Kummer. Auch zeigten sie ihm alle Röcke und Kleider. Die hatte die Gazelle noch zu Lebzeiten genäht. Petrus aber jagte sie alle nach draußen. Dann kniete er sich hin und betete. Nach einer Weile drehte er sich zu dem Leichnam um und sprach: Tabitha, steh auf! Auf der Stelle öffnete sie ihre Augen. Sie schaute Petrus an und setzte sich aufrecht hin. Der reichte ihr die Hand und hieß sie aufstehen. Dann rief er die Gläubigen und die Witwen herzu. Da stand sie nun lebend vor ihnen. Es sprach sich in ganz Joppe herum. Viele kamen dadurch zum Glauben an den Herrn. Also blieb er noch etliche Tage in Joppe. Er war dabei zu Gast bei einem Gerber mit Namen Simon.